IHR LÄCHELN IST UNSERE KUNST

Das Ziel all unserer diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ist ein Höchstmaß an Kompetenz und Qualität. Behandlungen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft ist die Basis unserer Therapie.

Als Fachzahnarzt-Praxis für Parodontologie sind wir spezialisiert auf alle Formen der Erkrankungen des Parodontiums (Zahn-Halteapparat; "Parodontose"), hier insbesondere der schweren Verlaufsformen. Hierzu gehören auch neben regenerativen Maßnahmen, wie dem Aufbau verloren gegangener Stützgewebe durch "Neu-Züchtung" von Knochen mit Hilfe von Schmelz-Matrix-Proteinen, Knochenersatzmaterialien oder Membrantechniken (GTR), die Verpflanzung von Weichgeweben zur Deckung von frei-liegenden Wurzeln (Rezessionen), verloren gegangenen Zahnfleisch-Papillen ("schwarze Dreiecke" zwischen den Zähnen) und der Aufbau von atrophierten Kieferkämmen.

Zusätzlich haben wir uns spezialisiert auf:
Mikro-chirurgische Operationstechniken,
Versorgungen mit Implantaten (künstlichen Zahnwurzeln), Wurzelkanalbehandlungen,
Funktionstherapie (Therapien von Kiefergelenks-Erkrankungen, Kopfschmerzen, Tinnitus).

In Zusammenarbeit mit Spezialisten unterschiedlichster Fachgebiete bieten wir Ihnen ein Gesamtkonzept, dass die optimale Versorgung Ihres Kauorganes ermöglicht.
Die seit vielen Jahren bewährte Kooperation mit europaweit führenden Dental-Laboren (Art Oral, Klaus Müterthies, Gütersloh und Enamelum et Dentinum, Andreas Nolte, Münster) ermöglicht es uns, selbst Ihre höchsten Ansprüche an Funktion und Ästhetik zu erfüllen.
Durch unseren hohen Anspruch an die Qualität unserer Arbeit, ständige Fortbildungen, enge Kontakte zu etlichen Hochschulen und eine eigene, umfangreiche Vortrags- und Kurstätigkeit können wir Ihnen langfristige Therapie-Ergebnisse auf hohem Niveau gewährleisten.

PARODONTOLOGIE

Die Behandlung von Parodontalerkrankungen basiert auf dem Wissen um die biologischen Vorgänge am Zahnhalteapparat. Hauptursache für Entzündungen des Zahnfleisches und die Destruktion der Haltestrukturen sind Bakterienbeläge auf der Zahnoberfläche.
Unser hoch qualifiziertes und - motiviertes Prophylaxe-Team erklärt Ihnen die Zusammenhänge zwischen bakteriellem Belag und Parodontalerkrankungen. Es betreut unsere Patienten vor und nach der chirurgischen Therapie.

Mit Hilfe bewährter Behandlungstechniken sind heute voraussagbare Langzeitergebnisse selbst bei fortgeschrittenen Erkrankungsformen möglich. Selbst Zähne mit erhöhter Beweglichkeit / Lockerung können in vielen Fällen erhalten werden.

Spezielle Behandlungsverfahren in der Parodontologie:

Regenerative Parodontitistherapie

Unter bestimmten Umständen ist es möglich das verlorengegangene Gewebe des Zahnhalteapparates (Zement, Faserapparat und Knochen) zu regenerieren. Hierbei kommen folgende Techniken zum Einsatz:

GTR (Guided Tissue Regeneration; Gesteuerte Gewebe-Regeneration):
Mit diesen Behandlungsverfahren kann bei entsprechender Indikation voraussagbar neuer Knochen um den Zahn herum gezüchtet werden. In der Regel werden dazu (je nach Befund) resorbierbare oder nicht-resorbierbare Membranen verwendet. Auch Knochen-Ersatzmaterialien oder eigener Knochen kann zum Einsatz kommen.

Schmelz-Matrix-Proteine:
Bei diesem operativen Verfahren werden Substanzen verwendet, die den umliegenden Knochen und die anderen relevanten Strukturen bio-chemisch stimulieren, neuen Knochen und Haltestrukturen um den betroffenen Zahn herum zu bilden.

Resektive Parodontitistherapie

Bei der Beseitigung dauerhaft schlecht zu reinigender Areale kann auch ein resektives Vorgehen notwendig sein. Hierbei wird das Zahnfleisch ausgedünnt oder es wird die Anatomie der Zahnwurzeln so verändert, dass die Areale dauerhaft pflegbar sind.

WEICHGEWEBSCHIRURGIE

Liegen die Zahnwurzeln frei (Rezessionen) oder es ist an anderer Stelle nicht ausreichend Weichgewebe vorhanden, so können wir bei entsprechender Indikation eigenes Zahnfleisch verpflanzen. In vielen Fällen kann es auch notwendig sein, dass man vor kieferorthopädischer Zahnbewegung das Weichegewebe  zuvor verdickt, um die Entstehung freiligender Zahnhälse zu vermeiden.

KRONENVERLÄNGERUNGEN

Sind die Zahnkronen so stark zerstört, dass die daraus resultierenden Defekte auf dem Knochenniveau abschließen,  ist die langfristig haltbare Versorgung mit festsitzendem Zahnersatz (Kronen, Brücken) oder auch Füllungen ohne Probleme nicht möglich. Die Biologie des Zahnes setzt hier einen Mindestabstand vom Rand der Versorgung voraus (biologische Breite). Aus diesem Grund kann es notwendig sein, dass man diesen Abstand chirurgisch mit einer Kronenverlängerung eingestellt, bevor eine neue Versorgung angefertigt wird.

IMPLANTOLOGIE IM PARODONTAL VORGESCHÄDIGTEN GEBISS

Es kann durchaus vorkommen, dass Zähne als nicht-erhaltungswürdig eingestuft werden. Um in einer umfangreichen Planung von Zahnersatz zu vermeiden, dass noch mehr Zähne entfernt werden müssen, stellt die festsitzende Versorgung auf künstlichen Zahnwurzeln (Implantate) eine sinnvolle Alternative dar.  Hier kann es jedoch auch notwendig werden, dass zuvor oder parallel Knochen und Weichgewebe aufgebaut werden muss (Kammaugmentation, Verbreiterung der keratinisierten Mucosa).

ENDODONTIE - WURZELKANALBEHANDLUNG BEI APIKALER PARODONTITIS

Bei Entzündungen der Zahnwurzeln, sog. apikaler Parodontitis ist eine Wurzelkanalbehandlung angezeigt, da durch Bakterien verursacht ein entzündlich bedingter Zerfall des Gefäß-Nervenbündels im Zahn („Zahnmark“) vorliegt.

Um die betroffenen Zähne zu erhalten ist eine Eröffnung des Zahnmarks durch die Zahnkrone (Trepanation) notwendig. Aufgrund des komplexen Aufbaus des sich anschließenden Wurzelkanalsystems kommen Vergrößerungsoptiken zum Einsatz (dentales Mikroskop). Hierdurch ist gewährleistet, dass die Wurzelkanäle vollständig dargestellt, erweitert und gereinigt werden können. Durch antibakterielle Medikamente ist gewährleistet, dass auch die Bakterien in den kleinsten Seitenkanälchen beseitigt werden.

Die Wurzelkanalbehandlung ist abgeschlossen, wenn das Kanalsystem im Anschluss mit einem Füllmaterial von der Wurzelspitze bis zur Zahnkrone aufwärts aufgefüllt wird.